Das Team hinter der Software

Wir sind OMMM

ein Softwareunternehmen für KI-gestützte Planung in der Prozessindustrie und der Sortenfertigung.

Unser Fokus: Komplexität beherrschbar machen. Produktions- und Lieferketten so planen, dass sie in der Realität funktionieren – nicht nur in der Theorie.

Unsere KI-gestützten Lösungen verbinden Bedarfs-, Produktions- und Geschäftsplanung zu einem integrierten System. Modular, skalierbar und in Echtzeit nutzbar.

Im Zentrum steht der OMMM-Algorithmus – entwickelt auf Basis des MLCLSP-Modells und getragen von über 25 Jahren Forschung sowie mehr als 10.000 Entwicklungstagen. Aus Forschung wird Anwendung. Aus Planung wird Steuerung.

Statt isolierter Optimierung einzelner Engpässe betrachten wir die gesamte Wertschöpfungskette. Das Ergebnis: weniger Verschwendung, mehr Stabilität, bessere Entscheidungen.

Für Unternehmen, die ihre Produktion nicht nur verwalten, sondern aktiv steuern wollen.

Bereit für stabile Pläne?

Im direkten Gespräch zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Planung gezielt und direkt verbessern können.

Die OMMM-Story

Prolog

Eine Stadt im Westen der Republik, 2017. In den Hallen eines bekannten Markenherstellers aus der Süßwarenbranche riecht es nach kochenden Früchten und Schokolade, in den Planungsbüros nach Stress. 700 Millionen Euro Umsatz und 2.000 Mitarbeitende wollen koordiniert werden. Auf den Bildschirmen glänzt eine teure SAP-Landschaft, die vollkommene Kontrolle suggeriert. Die echte Planung läuft auf den Monitoren daneben: ein fragiles Netz aus selbstgebauten Excel-Tabellen. Dreischichtbetrieb, sechs Planer pro Schicht. Insgesamt 18 Männer, die klassische alte Garde der Industrie. Sie versuchen mit purer Erfahrung und Intuition, diese unendliche Komplexität manuell zu bändigen. Einer von ihnen fliegt nächste Woche in den Urlaub – den Firmenlaptop im Handgepäck. Er muss damit rechnen, aus dem Urlaub eingreifen zu müssen.

Das Telefon klingelt: Ein Top-Kunde fordert kurzfristig 40 Tonnen einer Sondercharge. Der Beginn einer Kettenreaktion: Die Rohware geht aus, andere Großaufträge fliegen aus dem Plan, Liefertermine kollabieren. Das System brennt in Echtzeit.

Es muss etwas geändert werden. Das ist kein Führungsproblem. Es ist ein mathematisches Problem mit einer absurden Dimension: Es gibt theoretisch 10 hoch 5809 Möglichkeiten, um in diesem Produktionsgefüge eine optimale Planung zu erreichen. Eine Zahl, die jede menschliche Vorstellungskraft und jede herkömmliche Tabelle sprengt. Eigentlich ein perfekter Anwendungsfall für künstliche Intelligenz.

Ein Duell soll Klarheit bringen. Für das weniger komplexe B2C-Segment testet man die SAP-Standardlösung eines Drittanbieters. Für die hochkomplexen industriellen Großgebinde geht man einen radikalen Weg und holt eine akademische Koryphäe für mathematische Optimierung und Heuristiken der Universität Köln an Bord: Horst Tempelmeier. Sein Team entwickelt die Algorithmen nicht im Elfenbeinturm, sondern direkt auf dem Hallenboden – gemeinsam mit den 18 Planern vor Ort. Es ist der Ferry-Porsche-Ansatz: Sie bauen sich das Werkzeug einfach selbst, weil es das, was sie brauchten, am Markt nicht gab. Zwei Jahre später liegen die Zahlen auf dem Tisch: Das Projekt mit der SAP-Standardlösung des Drittanbieters wird abgeschaltet, sie hebt keine Potenziale. Die algorithmische Eigenentwicklung der Universität dagegen läuft fehlerfrei, dirigiert die komplexen Prozesse ohne Rauschen und spart dem Werk verlässlich 1,2 Millionen Euro pro Jahr. An einem einzigen Standort.

 

„OMMM – the real thing. For the planners, by the planners.“

– Holger Schlenger, ehem. CIO von Eckes-Granini und Valeo Foods Group

 

Den Beteiligten wird klar: Wenn man diese mathematische Logik in eine industrielle Standardsoftware übersetzt, hält man den Schlüssel für die Zukunft der Industrie in den Händen. Ende 2019 gründen sie OMMM, um peace of mind in die Planungsabteilungen der Industrie zu bringen. Der Anfang einer großen Erfolgsgeschichte.

 

Die Skalierung

Der Startschuss erfolgt über klassisches Bootstrapping, angetrieben von einer klaren Mission: Industriestandorte nachhaltig wettbewerbsfähig zu machen und Ressourcenverschwendung konsequent abzuschaffen. OMMM ist angetreten, um komplexe Produktionsprozesse zu optimieren und die Supply-Chain-Planung durch KI-gestützte Optimierung grundlegend zu revolutionieren. Erste Kundenerfolge beim Süßwarenhersteller Schluckwerder beweisen sofort diesen Hebel. Doch die Lernkurve im Alltag ist schmerzhaft; schlechte Datenqualität und starre IT-Strukturen blockieren anfangs den Rollout. Zudem wird klar: Jedes Unternehmen hat einen anderen digitalen Reifegrad. Eine radikale Vollautomatisierung ist nicht überall sofort machbar oder sinnvoll. OMMM reagiert purpose-driven, passt das Produktportfolio an und entwickelt niederschwellige Einstiegsprodukte.

„Wir holen Betriebe dort ab, wo sie stehen, und heben ihre Planung Schritt für Schritt auf das nächste Level.“

– Reinhard Vanhöfen, Co-Gründer und CEO OMMM

 

Das Ziel bleibt unverändert: Peace of Mind für die Planer sowie alle involvierten Funktionen – und ein echter, messbarer Wettbewerbsvorteil für das gesamte Unternehmen. Ende 2023 folgt die strategische Zäsur: Reinhard Vanhöfen übernimmt Fulltime als CEO die operative Führung – gemeinsam im Team mit Dr. Gabriele Reith-Ahlemeier als CTO/COO, der langjährigen rechten Hand von Horst Tempelmeier, und Norbert Weichele als Executive Board Member und Chairman. Im Spätsommer 2025 folgt der nächste logische Meilenstein auf dem Wachstumspfad: Der deutsche KI-Softwareanbieter schließt erfolgreich seine Seed-Finanzierungsrunde über rund 3,6 Millionen Euro ab. Als Lead-Investoren steigen die Tech-Venture-Kapitalisten von neoteq ventures aus Köln und die NRW.BANK aus Düsseldorf ein, zusätzlich beteiligt sich die operative Gründerriege. OMMM ist nach eigenen Angaben bereits zu diesem frühen Zeitpunkt profitabel. Mit dem frischen Kapital setzt OMMM das Unternehmen im Januar 2026 komplett neu auf. Das Team wird gezielt erweitert – vor allem in den Kernbereichen Software-Entwicklung und Implementierung.

 

„Aus Spezialisten werden bei uns Missionare. Wir bringen mehr Mut und mehr Speed in die Industrie und inspirieren Unternehmen, endlich mehr zu wagen.“

– Dr. Gabriele Reith-Ahlemeier, CTO/COO OMMM

 

Kern dieses Antriebs ist das Fast Lane-Konzept: OMMM führt Fabriken innerhalb von nur 90 Tagen aus dem Excel-Chaos in die automatisierte Produktionsplanung. Im Demand Planning dauert es sogar nur vier bis sechs Wochen. Ein neuer Benchmark im Markt.

 

Die Roadmap

Der nächste Schritt führt in das eigene Headquarter nach Köln. OMMM steuert auf 30 Mitarbeitende und das Erreichen von einer Million Euro ARR zu. Das Ziel ist die unangefochtene Marktführerschaft in der Lebensmittelindustrie – von Süßwaren und Milchprodukten bis hin zur Fleisch- und Getränkeindustrie –, dicht gefolgt von der Erschließung weiterer Branchen in der Prozessindustrie wie Pharma, Chemie, Kosmetik und Baustoffe. Mitten im siebten Jahr der gesamtwirtschaftlichen Stagnation sind steigende Energiekosten, volatile Rohstoffpreise und der Fachkräftemangel für uns keine unlösbaren Krisen, sondern mathematische Optimierungsaufgaben.

„Wir sind und bleiben am Puls der Zeit. Was wir tun, wird für das Überleben von Industriestandorten immer wichtiger werden.“
– Norbert Weichele, Co-Gründer, Executive Board Member und Chairman, OMMM

Vorausgesetzt, die Wirtschaft traut sich, neue Wege zu gehen – und setzt nicht mehr nur auf die vermeintlich sichere Standard-Antworten und Add-ons aus Walldorf. Unsere Roadmap übersetzt diese Unwägbarkeiten in cloudbasierte Architekturen, Algorithmen, LLM-Anbindungen und autonome KI-Assistenzsysteme. So machen wir die Zukunft der Prozessindustrie präzise berechenbar. Für maximale Planbarkeit und absolute Verlässlichkeit.

 

 

 

 

 

 

FAQ

OMMM ist vom Mantra „Om“ inspiriert, das für Klarheit, Fokus und innere Ruhe steht. Genau das ist unser Anspruch: Wir bringen Struktur in komplexe Planungsprozesse und schaffen durch KI-gestützte Optimierung mehr Transparenz, Produktivität und Sicherheit in der Supply Chain. So entsteht „Peace of Mind“ für Planer und ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil für Unternehmen.

OMMM wurde 2019 gegründet und gehört damit zu den jüngeren Unternehmen im Markt für Produktions- und Supply-Chain-Planung. Heute verstehen wir uns jedoch als Scale-up: Mit einem wachsenden Kundenstamm, einer etablierten Technologie und einer klaren Vision für die Zukunft der industriellen Planung.

Unsere Lösungen basieren auf wissenschaftlich fundierter Forschung und langjähriger Expertise im Bereich Optimierung. Gleichzeitig nutzen wir moderne KI-gestützte Technologien, um diese Erkenntnisse für unsere Kunden nutzbar zu machen und messbare Mehrwerte zu schaffen – von höherer Produktivität und besserem Ressourceneinsatz bis hin zu schnelleren und fundierteren Planungsentscheidungen.

Kurz gesagt: Wir verbinden die Innovationskraft und Dynamik eines Scale-ups mit der Substanz wissenschaftlich fundierter Optimierung – damit unsere Kunden ihre Produktion und Supply Chain intelligenter, effizienter und zukunftssicher gestalten können.